News

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Mai 21, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Von Telnice nach Rumburk und zurück" vom 21.05.2022 ist verfügbar.

Unter anderem wurden 162 225, 714 027, 799 020, 799 032, 810 233, 810 600, 810 640, sowie 814 017 fotografiert.

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Mai 14, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Frühling um Usti nad Labem" vom 14.05.2022 ist verfügbar.

Es wurden 162 065, 628/928 310, M131.1280, 809 342, 809 502, sowie M152.0517 fotografiert.

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März 12, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Am Samstag auf Brotbüchsen Jagt" vom 12.03.2022 ist verfügbar.

Unter anderem wurden 810 050, 810 341, 810 590, 810 620, 810 641, 816 002, sowie 844 001 fotografiert.

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Artikel von: Peter Vates

Moldau - Most

 

Historische Eisenbahnbilder

Die früher als Teplitzer Semmeringbahn bekannt gewordene Eisenbahn ist unser nächstes Ziel. Die Strecke führt von Most über Osek nach Dubi, welcher als Kopfbahnhof entstand, weiter  auf den Kamm des Erzgebirges nach Moldava, wo bis 1945 offiziel Anschluß ins sächsische Freiberg über Bienemühle bestand. Der erste Güterzug fuhr am 6. Dezember 1884. Eingeweiht und offiziel eröffnet wurde die Bahn von Most nach Moldau am 18. Mai 1885.    

   

         

Beginnen wollen wir mit unserer Reise mit historischen Ansichtskarten im sächsischen Bienemühle, welches nicht weit von der sächsisch - böhmischen Grenze liegt. Die Bw - Anlage, welche in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeebnet wurde, ist schon imposant.

 

         

Bahnhof Holzhau, reichlich 30 km von Freiberg entfernt , ist seit 1972 Endbahnhof der Strecke.

 

                                   

Halltestelle Hermsdorf - Rehfeld, heute ein Hotel, war von 1945 bis 1972 Endpunkt der Strecke von Freiberg her. Der verbliebene Gleisabschnitt bis zur Grenze wurde noch bis 1952 mit gelegentlichen Übergaben für einen Kohlehändler in Neurehefeld befahren. Im Frühjahr 1953 baute dann die Deutsche Reichsbahn die Strecke vom Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld bis zur Staatsgrenze ab. Am 7. Februar 1972 wurde auch der Abschnitt zwischen Holzhau und Hermsdorf-Rehefeld stillgelegt. Die Strecke wurde noch bis Holzhau betrieben und die ca. 6 km bis Hermsdorf - Rehfeld wurden zurück gebaut. Die Entfernung von Hermsdorf - Rehfeld bis Moldava beträgt knapp 3 km.

 

                                                

Der Bahnhof Moldava, früher Moldau, liegt in einer Seehöhe von 792 m. Der letzte Zug in Richtung Freiberg fuhr am 07.05.1945, die sich zurück ziehende deutsche Wehrmacht zerstörte den Viadukt in Lichtenberg am selben Tag. 1948 wurde an der Staatsgrenze dann das Gleis demontiert.

 

                                             

 Von der großen Anlage des Grenzbahnhofes in Moldava zeugt heute noch das große Empfangsgebäude und der Lokomotivschuppen auf der Ausfahrseite Richtung Most. Der Güter-schuppen auf der rechten Seite ist abgebrannt und das wahrscheinlich als Wasserhaus genutzte Gebäude, links, fällt zusammen. Nur die Größe der Fläche des Bahnhofes lässt erahnen, was für eine Anlage hier einmal in Betrieb war.

 

                                  

Der Bahnhof Neustadt im Erzgebirge, heute Nove Mesto, hatte früher umfangreiche Gleisanlagen. Güterzüge wurden ab der Station Horb geteilt, bzw. gedrittelt und auf den Erzgebirgskamm teilweise mit Schiebelokomotiven befördert. Im Bahnhof Neustadt wurden die Schiebelokomotiven abgesetzt und Züge wieder zusammengesetzt und dann in den Grenzbahnhof Moldava weiter geleitet. 

 

                                             

Ansicht vom Bahnhof Neustadt in Böhmen, dem heutigen Nove Mesto. Heute ist von dem Bahnhof nicht mehr viel vorhanden.

 

        

Blick von der Straße nach Zinnwald, auf Viadukt und Wärterhaus.

 

                                             

Blick auf das ehemalige Wärterhaus.                                                Der Blick heute mit 810 152.

 

                                                      

                                               Ein Güterzug ist bergwärts unterwegs.

                                             

 Heute ist der Blick auf den Viadukt und das Wärterhaus durch Bäume stark eingeschränkt.
Im rechtem Bild passieren gerade die Triebwagen 810 482 und 810 561 den Niklasberger Viadukt.
      
            

                                              

Links fährt ein Personenzug talwärts Richtung Niklasberg, welcher soeben das Wärterhaus passiert und rechts ein Güterzug talwärts unterwegs.

 

                                              

Zweimal Ansichten von der Partie zwischen Moldau und Niklasberg mit dem großen Viadukt.

 

       

Die Niklasberg im Osterzgebirge. In der Mitte oben, erkennt man den hoch über der Gemeinde liegenden Bahnhof.
 

                                             

Der Personenzug verläßt so eben den Niklasberger Tunnel und fährt in den Haltepunkt Niklasberg ein. Rechts fährt 810 375 in Niklasberg ein.
                                              

 Der Bahnhof Dubi ist Kopfbahnhof. Das Empfangsgebäude hat sich über die Jahre nicht groß verändert.

 
                                             
 Eine weitere Ansicht der Bahnhofsanlage von Dubi und Ausfahrt des Motorwagens im Winter aus Dubi.