News

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Sept. 5, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Bewölkte Erzgebirgsrundfahrt" vom 04.09.2022 ist Verfügbar.

Es wurden 86 1744, 112 565, sowie 740 419 fotografiert.

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Aug. 16, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Ein Sommertag im Prager Umland" vom 16.08.2022 ist verfügbar.

Unter anderem wurden 362 035, 471 074, 753 755, 770 541, 809 657, sowie 813 202 fotografiert.

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Aug. 14, 2022
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "150 Jahre Chomutov - Vejprty" vom 13.08.2022 ist verfügbar.

Es wurden 363 508, 363 525, 414 407, 701 722, 742 741, 742 744, 751 236, sowie M131.1513 fotografiert.

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Artikel von: Peter Vates

Moldau - Most

 

Historische Eisenbahnbilder

Die früher als Teplitzer Semmeringbahn bekannt gewordene Eisenbahn ist unser nächstes Ziel. Die Strecke führt von Most über Osek nach Dubi, welcher als Kopfbahnhof entstand, weiter  auf den Kamm des Erzgebirges nach Moldava, wo bis 1945 offiziel Anschluß ins sächsische Freiberg über Bienemühle bestand. Der erste Güterzug fuhr am 6. Dezember 1884. Eingeweiht und offiziel eröffnet wurde die Bahn von Most nach Moldau am 18. Mai 1885.    

   

         

Beginnen wollen wir mit unserer Reise mit historischen Ansichtskarten im sächsischen Bienemühle, welches nicht weit von der sächsisch - böhmischen Grenze liegt. Die Bw - Anlage, welche in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeebnet wurde, ist schon imposant.

 

         

Bahnhof Holzhau, reichlich 30 km von Freiberg entfernt , ist seit 1972 Endbahnhof der Strecke.

 

                                   

Halltestelle Hermsdorf - Rehfeld, heute ein Hotel, war von 1945 bis 1972 Endpunkt der Strecke von Freiberg her. Der verbliebene Gleisabschnitt bis zur Grenze wurde noch bis 1952 mit gelegentlichen Übergaben für einen Kohlehändler in Neurehefeld befahren. Im Frühjahr 1953 baute dann die Deutsche Reichsbahn die Strecke vom Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld bis zur Staatsgrenze ab. Am 7. Februar 1972 wurde auch der Abschnitt zwischen Holzhau und Hermsdorf-Rehefeld stillgelegt. Die Strecke wurde noch bis Holzhau betrieben und die ca. 6 km bis Hermsdorf - Rehfeld wurden zurück gebaut. Die Entfernung von Hermsdorf - Rehfeld bis Moldava beträgt knapp 3 km.

 

                                                

Der Bahnhof Moldava, früher Moldau, liegt in einer Seehöhe von 792 m. Der letzte Zug in Richtung Freiberg fuhr am 07.05.1945, die sich zurück ziehende deutsche Wehrmacht zerstörte den Viadukt in Lichtenberg am selben Tag. 1948 wurde an der Staatsgrenze dann das Gleis demontiert.

 

                                             

 Von der großen Anlage des Grenzbahnhofes in Moldava zeugt heute noch das große Empfangsgebäude und der Lokomotivschuppen auf der Ausfahrseite Richtung Most. Der Güter-schuppen auf der rechten Seite ist abgebrannt und das wahrscheinlich als Wasserhaus genutzte Gebäude, links, fällt zusammen. Nur die Größe der Fläche des Bahnhofes lässt erahnen, was für eine Anlage hier einmal in Betrieb war.

 

                                  

Der Bahnhof Neustadt im Erzgebirge, heute Nove Mesto, hatte früher umfangreiche Gleisanlagen. Güterzüge wurden ab der Station Horb geteilt, bzw. gedrittelt und auf den Erzgebirgskamm teilweise mit Schiebelokomotiven befördert. Im Bahnhof Neustadt wurden die Schiebelokomotiven abgesetzt und Züge wieder zusammengesetzt und dann in den Grenzbahnhof Moldava weiter geleitet. 

 

                                             

Ansicht vom Bahnhof Neustadt in Böhmen, dem heutigen Nove Mesto. Heute ist von dem Bahnhof nicht mehr viel vorhanden.

 

                                             

Blick von der Straße nach Zinnwald, auf Viadukt und Wärterhaus und der Blick von unten auf das Viadukt.

 

                                              

Blick auf das ehemalige Wärterhaus.                                                Der Blick heute mit 810 152.

 

                                                      

                                               Ein Güterzug ist bergwärts unterwegs.

                                             

 Heute ist der Blick auf den Viadukt und das Wärterhaus durch Bäume stark eingeschränkt.
Im rechtem Bild passieren gerade die Triebwagen 810 482 und 810 561 den Niklasberger Viadukt.
      
            

                                              

Links fährt ein Personenzug talwärts Richtung Niklasberg, welcher soeben das Wärterhaus passiert und rechts ein Güterzug talwärts unterwegs.

 

                                              

Zweimal Ansichten von der Partie zwischen Moldau und Niklasberg mit dem großen Viadukt.

 

       

Die Niklasberg im Osterzgebirge. In der Mitte oben, erkennt man den hoch über der Gemeinde liegenden Bahnhof.
 

                                             

Der Personenzug verläßt so eben den Niklasberger Tunnel und fährt in den Haltepunkt Niklasberg ein. Rechts fährt 810 375 in Niklasberg ein.
                                              

 Der Bahnhof Dubi ist Kopfbahnhof. Das Empfangsgebäude hat sich über die Jahre nicht groß verändert.

 
                                             
 Eine weitere Ansicht der Bahnhofsanlage von Dubi und Ausfahrt des Motorwagens im Winter aus Dubi.