News

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Dez 11, 2020
Kategorie: News
Erstellt von: Peter

Unter den historischen Eisenbahnansichten ist eine neue, historische Fototour "Mit M262.026 auf der Zackenbahn" verfügbar.

Hier gehts zur Tour

Nov 19, 2020
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Wir haben ab sofort unseren diesjährigen Adventskalender freigeschalten. Dort gibt es ab 1.12. jeden Tag 1 neues Bild anzuschauen.
Hier finden Sie den Adventskalender

Okt 2, 2020
Kategorie: News
Erstellt von: Peter

Eine neue Fototour "Und wieder ins Luzicke hory" von 20.09.2020 bis 01.10.2020 ist verfügbar.

Unter anderem wurden 714 023, 749 181, 750 061, 750 252, 753 301, 814 008, 843 018, sowie 844 028 fotografiert.

Hier gehts zum Teil 1

Hier gehts zum Teil 2

 
Artikel von: Peter Vates

( Komotau ) - Krima - Reitzenhain


                                                         Historische Ansichten

Ansichten der stillgelgten Strecke von Krima nach dem sächsichen Reitzenhain, welche weiter über Marienberg nach Flöha führte. Nachdem die Busdehrater Eisenbahn  am  01.08.1872 die Strecke von Komotau über Krima nach Weipert eröffnet hat, dauerte es noch weitere 3 Jahre, bis zum 23.08.1875, bis die Strecke von Krima
( km 22,7 ) nach Reitzenhain ( km 37, 306 ) fertigestellt wurde.
Auf der ca. 13 km langen Strecke zwischen Krima und dem Bahnhof Reitzenhain gab es am Anfang nur einen Unterwegsbahnhof, Sebastiansberg ( km 30, 119 ). Am 15.05.1929 wurde dann der Haltepunkt Reitzenhain in Böhmen ( km 35, 621 ), kurz vor der Staatsgrenze in Betrieb genommen und drei Jahre später, am 15.05.1933 wurde der Haltepunkt Märzdorf ( km 25, 7 ), zwischen Krima und Sebastiansberg eröffnet.
Der 1, 393 km lange Streckenabschnitt von der sächsischen Staatsgrenze zum Bahnhof Reitzenhain wurde von der Chemnitz - Komotauer Eisenbahngeselschaft errichtet und von der Busdehrater Eisenbahn gepachtet.
Obwohl die Strecke von Komotau nach Weipert über Krima 1872 errichtet wurde und erst 3 Jahre später der Abschnitt Krima - Reitzenhain in Betrieb genommen wurde, läuft die Streckenkilometrierung von Komotau nach Reitzenhain durch und ab Krima beginnt die Kilometrierung in Richtung Weipert am Kilometer 0,00 im Bahnhof Krima.

 


                                                                                      

 Ansicht vom Bahnhof Krima                                                         Plan vom Bahnhof Krimov ( nicht maßstäblich ).

 

                                             
Ausschnitt vom Bahnhofsgebäude aus der oberen                 Blick in die Bahnhofswirtschaft vom Bahnhof Krima
Karte.
 
 
                   
Der Einsatz von M120.302 zwischen Krimov und Reitzenhain ist nachweisbar, hier ca. 1939 in Komotau. Foto: Hubert
 
Ab dem Jahre 1930 setzte die CSD Motorwagen der Reihe M120 bzw M130 auf den Nebenbahnen ein. So auch um Komotau, auf der Strecke Reitzenhain - Krima. Der Motorwagen war bis zum Kriegsbeginn in Reitzenhain stationiert, da morgens der Betrieb in Reitzenhain begann und abends endete. Während des Krieges wurden die Motorwagen größtenteils wegen Benzinmangels abgestellt. Der Einsatz der Turmtriebwagen endete auf der Strecke Reitzenhain - Krima, mit der Einstellung des Personenverkehrs am 09.05.1948, in Folge der Aussiedlung der deutschen Bevölkerung. Der Güterverkehr wurde noch bis ende der fünfziger Jahre bis Sebastiansberg, heute Hora Sv.Sebestiana, aufrecht erhalten. Danach wurde der gesammte Betrieb auf der Strecke zwischen Krima und Reitzenhain eingestellt.
 
 
                                                       
Fahrplan Winter 1938 / 39 Reitzenhain - Krima und rechts ein Auszug vom Amtsblatt der RBD Dresden von 1938, Seite 338 über das einlegen eines zusätzlichen Zugpaares auf der Strecke Reitzenhain - Krima.
( Fahrplanauszug Reprint Verlag Rockstuhl 2015 )
 
                   
Ein weitere Fahrplan von der Strecke aus dem Jahr 1943, gültig ab dem 17.05.1943. Hier ist der Verkehr auf unserer Strecke schon ziemlich ausgedünnt.
( Farplanauszug Reprint Verlag Rockstuhl 2004 )
                      
                                                                                                                     
                                                                                                               Plan vom ehemaligen Bahnhof Sebastiansberg
                                                                                                                 ( nicht maßstäblich ).
 
 
                                             
Ansicht auf das Eisenbahnviadukt von Sebastiansberg, gleich hinter dem Bahnhof, in Richtung Reitzenhain. Rechts im Bild erkennt man das Dach vom Wärterhaus von Sebastiansberg, welches heute noch erhalten ist, mit der Nummer 279.


                                                       
               Grenzbrücke bei Reitzenhain.                                              Blick aus Richtung Sachsen nach Böhmen.
 
 
                                             
Der Bahnhof Reitzenhain mit der Ausfahrt einer 524.1, der ehemaligen Buschtehrader Eisenbahn, in Richtung Komotau um 1920.   Foto: SLUB Dresden, Deutsche Fotothek, Herman Krauße


                                                        
Der Bahnhof Reitzenhain in Sachsen mit der Lokeinsatzstelle.  Plan vom Bahnhof Reitzenhain ( nicht maßstäblich ). Nach 1945 wurde das nicht mehr genutzte böhmische Heizhaus abgetragen und die dortige böhmische Drehscheibe auf 20 m vergrößert und die Drehscheibe vor dem sächsischen Heizhaus ausgebaut.

 
 
 
                                 
Ausfahrt einer Bustehrader 324 mit einem Personenzug aus Reitzenhain in Richtung Krima, links der Personenzugwagen der 3. Klasse hat Zugumlaufschilder nach Chemnitz Hbf bzw. Hohenstein-Ernsthal. Foto: ????
 


                                                      
Ansicht des Bahnhofes Reitzenhain aus Richtung Böhmen und eine Ansicht mit dem Personal und dem Bahnhofs-gebäude von Reitzenhain.

 

                                                                                                                     
                                                                                                                      Plan vom Bahnhof Marienberg - Gelobtland
                                                                                                                      ( nicht maßstäblich )
 
 
                                                         
Der Haltepunkt Marienberg Gebirge wurde erst am 01.07.1927 eröffnet und liegt am Streckenkilometer 14,82,
in einer Meereshöhe von 655 m. Das massive Empfangsgebäude wurde erst 1954 errichtet und ersetzte die beiden Wagenkästen, welche bis dahin als Dienst -und Warteraum genutzt wurden. Links im Bild 86 076 und rechts 
86 037 vor der Anschlußweiche.

 

                                                        
Ausfahrt mit einem Personenzug aus Marienberg in Richtung Reitzenhain zur Länderbahnzeit. Auch die Strecke
von Marienberg nach Reitzenhain gibt es heute nicht mehr und ist zurück gebaut worden. Und Rechts eine Ansicht vom Bahnhof Marienberg, mit dem ehemaligem Bahnhofsgebäude.